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Hundekot bleibt ein Ärgernis

Originalartikel

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Bürgerinitiative gestaltet Burbach mit Herbst- und Winterpflanzen
Von SZ-Redakteur Martin Rolshausen

Die Bürgerinitiative „Sauberes Burbach“ hat sich mal wieder richtig Arbeit gemacht. Zum zehnten Mal seit der Umgestaltung der Baumscheiben in der Hochstraße hat die Initiative sie mit Herbst- und Winterpflanzen gestaltet. Etwa sechs Stunden hat der ehrenamtliche Einsatz gedauert. „Bevor Stiefmütterchen, Schmuckgras und Grauköpfchen ihren Platz fanden, wurden die sieben Baumscheiben umfangreich aufbereitet. Die Erde gelockert, Schmutz beseitigt, zusätzliche Erde aufgefüllt und mit Dünger versetzt“, erklärt Johanna Biermeier von der Initiative.

„Patenschaften werden in der Regel für Baumscheiben vor dem eigenen Anwesen übernommen. Dass Bürgerinnen und Bürger die Pflege solcher in anderen Straßen übernehmen ist eine löbliche Ausnahme“, sagt Biermeier, die auf mehr Hilfe hofft. Leider sei es aber so, dass einige Burbacher die Arbeit der Initiative mit Füßen treten. „Besonders widerlich sind die zahlreichen Hundekothaufen, die ich fast täglich aus den Blumenbeeten beseitigen muss“, sagt Biermeier. Auch Schilder des städtischen Entsorgungungsbetriebs ZKE, der die Initiative unterstützt, haben bisher nicht zu einem anderen Verhalten geführt. „Die Ahndung dieser Ordnungswidrigkeit gestaltet sich als nicht einfach“, weiß Biermeier. Viele Hundebesitzer haben sogar ein Tütchen für die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiner in der Tasche, benutzen es aber nicht. Biermeier: „Ein wenig Rücksichtnahme würde das gegenseitige Miteinander fördern und uns sehr viel Arbeit ersparen.“

Quelle: Saarbrücker Zeitung vom 03.11.2009


Saarbrücker Zeitung vom 29.02.2008

Burbacher Bürgerinitiative ärgert sich über einige Hundehalter
Hundekot auf Gehwegen, in Grünanlagen und sogar auf Spielplätzen ist offenbar nicht nur in der Innenstadt (die SZ berichtete) ein Problem. Über uneinsichtige Hundehalter ärgert sich auch Johanna Biermeier von der Bürgerinitiative sauberes Burbach regelmäßig.

Die Bürgerinitiative bepflanzt und pflegt ehrenamtlich sieben Blumenbeete am Brunnenplatz in Burbach. „Diese Beete werden zirka alle 14 Tage gepflegt. Was sehr schlimm ist, sind die Hunde“, erzählt Johanna Biermeier. „Sogar auf den Tretplatten in den Beeten sind die Bomben.“ Dass der städtische Ordnungsdienst Hundehaltern, die die Hinterlassenschaft ihres Vierbeiners nicht wegmachen, mit 20 Euro Bußgeld zur Kasse bitten kann, sei das eine. „Aber der Ordnungsdienst nützt gar nichts, um die Sünder anzusprechen. Wir haben schon morgens um sechs Uhr angefangen zu putzen – und da waren schon neue ... drin. Es ist für uns jedes Mal eine Zumutung. Die Hundebesitzer lassen die Hunde ja in unserem Beisein in die Beete pinkeln. Und wenn man was sagt, heißt es, man wäre empfindlich“, sagt Biermeier.

Entmutigen lässt sich die Bürgerinitiative dadurch nicht. Zum „Picobello“-Tag am Samstag kehren die Ehrenamtler mit dem Gewerbeverein, den Kindern und Jugendlichen der Feuerwehr und dem Sportverein ihren Stadtteil. Wer mitmachen will, sei herzlich eingeladen, sagt Biermeier. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Burbacher Markt im Stadtteilbüro